Visualisierung

Was ist eine Visualisierung?

Der Begriff Visualisierung wird auch häufig mit den Begriffen Darstellung, Abbildung oder Veranschaulichung beschrieben. Es gibt unzählige Beispiele, die wir als Visualisierung verstehen und interpretieren können. So können Visualisierungen Zeichnungen sein, wie die Innenvisualisierung eines geplanten Raumes. Genauso gehören aber auch Werbespots oder Filme zu den Möglichkeiten der Visualisierung. Alle Sachverhältnisse, die durch optische Mittel zugänglich gemacht werden, können als Visualisierung interpretiert werden.

Warum werden Visualisierungen erstellt?

Häufig werden abstrakte Daten in einer Visualisierung veranschaulicht. So können zum Beispiel statistische Umfrageergebnisse durch Diagramme oder Graphen visuell dargestellt werden. Aber auch Prozesse, die im Unternehmen stattfinden, können zum Beispiel in einem Ablaufdiagramm visuell aufgegriffen werden. Doch nicht nur Daten, sondern auch Sachverhältnisse und Informationen werden visualisiert. So werden beispielsweise konkrete Werte oder auch Aussagen von Unternehmen in Form von Logos oder anderen Grafiken abgebildet.

An Universitäten bzw. in der Wissenschaft wurden Wirkungszusammenhänge von Auge und Visualisierungen erforscht. Eine wissenschaftliche Analyse zum Aufbau des menschlichen Auges, aber auch Kenntnisse zur Farblehre oder Kognitionspsychologie helfen dabei, diese Zusammenhänge zu verstehen. So erleichtern die Kenntnisse der Wissenschaft das gezielte Arbeiten mit Visualisierungen.

Kurz gesagt: Die Visualisierung hilft dem Menschen, komplexe Daten oder Sachverhältnisse leichter zu verstehen, indem das Auge die Informationen visuell auf einen Blick erfasst und verarbeitet.

Wie entsteht eine Visualisierung?

Eine Visualisierung kann auf verschiedenste Arten und mit unterschiedlichster Technik erstellt werden. Häufig werden Visualisierungen mit bestimmten Programmen auf dem PC (Windows) oder Mac (OS X) erstellt. Die Informatik und technischen Daten, die hinter einem solchen Programm stecken, sind sehr komplex. Der Nutzer arbeitet deswegen nicht mit Einsen und Nullen, sondern über ein Human Interface (Benutzeroberfläche). Das bedeutet, dass alle Funktionen des Programms dem Nutzer über diese Oberfläche visuell zugänglich gemacht werden. So gesehen, wurden somit auch die Daten und Funktionen aus der Informatik in einer Benutzeroberfläche visualisiert!

Um Daten zu visualisieren gibt es verschiedenste Programme. Da die Vielfalt an Programmen so enorm ist, soll hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden. Die Auswahl des Programms für die Visualisierung hängt stark vom gewünschten Endprodukt ab. Soll nur ein Bild erzeugt werden? Sollen Daten einen dreidimensionalen Raum abbilden? Oder soll am Ende ein Film entstehen?

Ein bekanntes Bildbearbeitungsprogramm stellt zum Beispiel Photoshop dar, das Werkzeuge zur Bildbearbeitung bereithält. Zum Veranschaulichen von dreidimensionalen Gegenständen bieten sich Programme wie Maya oder 3DSMax an. Aber auch für die Bearbeitung von Filmmaterial werden spezielle Programme zum Beispiel von Autodesk eingesetzt, um unter anderem Visual Effects zu erzeugen. Für jeden Bereich der Visualisierung gibt es ein spezielles Programm. Die Programme sind deswegen nicht nur vielfältig, sondern auch nur selten kostenlos. Sie sind sehr komplex und werden nur im professionellen Umfeld genutzt. Das intensive Erlernen der Software ist notwendig, um damit qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielen zu können.